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Zeitablauf

19.01.2009
Dieser Zeitablauf zeigt die Abfolge der Grundforschung, die zum Verständnis
von Polymeren und der Entwicklung einiger ihrer medizinischer Anwendungen führte.

1839 Charles Goodyear erfindet den Prozeß der Vulkanisation, der Gummi in ein trockenes, zähes, elastisches Material verwandelt.

1858 Die Chemiker Friedrich Kekulé und Archibald Couper zeigen, daß organische Moleküle aus Kohlenstoffatomen bestehen, die chemisch in verschiedenen Konfigurationen kombiniert werden können.

1870 John Wesley Hyatt bringt Zelluloid auf den Markt, einen Kunststoff, der aus chemisch modifiziertem Zellstoff besteht und auch Zellstoffnitrat genannt wird.

1887 Graf Hilaire de Chardonnet führt eine Methode ein, Lösungen von
Zellstoffnitrat zu Chardonnet-Seide, der ersten synthetischen Faser, zu verspinnen.

1909 Leo Baekeland erfindet Bakelite, den ersten vollkommen synthetischen Kunststoff.

1920 Hermann Staudinger theoretisiert, daß Polymere lange Ketten aus kleineren Einheiten sind, die sich Hunderte oder Tausende von Malen wiederholen. Er erhält später den Nobelpreis für seine Forschung auf dem Gebiet der Synthese und der Eigenschaften von Polymeren.

Zwanziger Jahre Kurt Meyer und Herman Mark benutzen Röntgenstrahlen, um
die Struktur von Zellstoff und anderer Polymere zu untersuchen und liefern den überzeugenden Beweis einer Struktur aus mehrfachen Untereinheiten für einige
der Moleküle.

Späte zwanziger Jahre Wallace Hume Carothers und sein Forscherteam von DuPont synthetisieren und entwickeln Anwendungen für synthetische Polyester, Neoprene und Nylons.

1930 Deutsche entwickeln aus Butadien, einem Petroleumnebenprodukt zwei
Arten synthetischen Gummis (Buna-S und Buna-N).

Dreißiger Jahre Paul Flory entwickelt eine mathematische Theorie, um die Schaffung von Polymer-Netzwerken, "in denen Polymer-Flüssigkeiten
Verknüpfungen formen und, wie Gummi, elastisch werden". Flory erhält 1974 den Nobelpreis für seine lebenslangen Beiträge zur Polymer-Chemie.

Vierziger Jahre Peter Debye entwickelt eine Technik, die die Brechung von Licht
für das Messen des molekularen Gewichtes großer Polymere einsetzt.

1950 Norton Higgins patentiert einen Prozeß für die Herstellung von Polyglykolsäure, eines Kunststoffes, der langsam und kontrolliert im menschlichen Körper abgebaut wird.

1963 Edward Schmitt und Rocco Polistina patentieren die ersten, abbaubaren, synthetischen Operationsfäden, hergestellt aus Polyglykolsäure, einem Kernkunststoff für die Konstruktion von Geweben.

1975 Robert Langer und M. Judah Folkman benutzen Polymere, um Chemikalien freizusetzen, die die Formation von Blutgefäßen unterbinden und leiten eine neue Art der Krebstherapie ein. Die Studien beweisen ebenfalls die Durchführbarkeit
einer kontrollierten Freisetzung von Makromolekülen.

1986 Langer und Josef Vacanti demonstrieren, daß Leberzellen auf einem Plastikgerüst gezogen, in Tieren verpflanzt, und nach Transplantation funktionsfähig bleiben können. Sie öffnen damit die Tür zum neuen Gebiet des "Gewebe-Engineering".

1996 Die U.S. Gesundheitsbehörde genehmigt die von Langer und Henry Brem pionierte Verpflanzung von Polymerplättchen für die Behandlung von Gehirntumoren.

1997 Klinische Versuche zeigen, daß künstliche Haut Hautgeschwüre von Zuckerkranken heilen kann und etablieren die potentielle, klinische Durchführbarkeit einer Konstruktion von Geweben.

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Polymere und Menschen

28.12.2007

Künstliche Haut, die im Laboratorium auf Gerüsten gezüchtet wird und aus langen Molekülketten, Polymere genannt, besteht, kann zur Wundheilung von Patienten mit durch schlechte Blutzirkulation verursachten Geschwüren beitragen.

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Die Wissenschaft erklärt Polymere

09.01.2008

Der schnelle Erfolg von Bakelite entfachte sowohl in Amerika als auch Europa eine Vielzahl von Untersuchungen seiner Synthese und von Innovationen.

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PET Polymerketten

19.01.2009

Der Rohstoff, das Polymer PET, kann über zwei verschiedene Synthesewege hergestellt werden. Das Ausgangsmaterial für die erste Variante ist Terephthalsäure (engl. Terephthalic Acid)...

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Das Aussortieren der Natur

18.03.2008

Kohlenstoffatome können mit bis zu vier anderen Atomen Bindungen eingehen, wobei jedes Atom die Ecke eines Tetrahedrons oder einer Pyramide einnimmt, eine Schlüsselentdeckung des späten 19. Jahrhunderts. Mehrere Kohlenstoffatome können sich verbinden und so lange Molekülketten oder Polymere in Milliardenvon Kombinationen bilden.

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